Interview mit dem Psychiater, Theologen und Bestseller-Autor Manfred Lütz auf EWTN | EWTN.TV - Katholisches TV

Interview mit dem Psychiater, Theologen und Bestseller-Autor Manfred Lütz auf EWTN

Bonn (EWTN-TV) - 24. Januar 2014

Was würde ein Psychiater sagen, wenn sowohl Papst Franziskus, als auch sein emeritierter Vorgänger Benedikt XVI. zu ihm in die Praxis kämen? Welche Unterschiede könnte er zwischen beiden Charakteren feststellen? Der Psychiater, Theologe und Bestseller-Autor Manfred Lütz beantwortet dem Journalisten Paul Badde diese und andere teils ungewöhnliche Fragen in einem Interview für den katholischen Fernsehsender EWTN (Eternal Word Television Network).

In der Sendung erläutert Lütz seine Rolle als Mitglied des Päpstlichen Laienrates, dem er seit 15 Jahren angehört. Der Laienrat wurde von Paul VI. im Zuge des II. Vatikanischen Konzils eingerichtet und soll die nicht-geweihten Kirchenmitglieder vertreten. Er habe nach seiner Ernennung die Treffen des Laienrates zunächst als “langweilig” erfahren, so Manfred Lütz. Nachdem der Charakter der Zusammenkünfte verändert worden sei, hätten sie sich zu einem spannenden Austausch mit Katholiken aus der ganze Welt entwickelt. "Wir in Europa sind nicht der Nabel der Welt", stellt er fest, und deutsche Probleme seien nicht immer auch zwangsläufig Probleme der Weltkirche. Mitchristen aus Ägypten, China oder dem Libanon stehen vor ganz anderen Herausforderungen.

In Bezug auf die Kirche in Deutschland warnt Lütz vor einem "Kaffeekränzchen-Dialog", der sich nur mit sich selbst beschäftige. Wie schon Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben "Evangelii Gaudium" immer wieder betone, sei es vielmehr wichtig, als missionarische Kirche vor allem nach außen zu gehen und in den Dialog mit Nicht-Gläubigen zu treten.

Lütz' Einschätzungen zum "Dialogprozess", sein Vorschlag einer neuen "Beschwerde-Kultur" und die Wichtigkeit der Laien für die Kirche - dies und anderes sind Themen der Sendung "Rom direkt - Kirche, Köpfe und Kultur". Das Interview sehen Sie bei EWTN am kommenden Montag, dem 27. Januar, um 21.30 Uhr. Die Sendung wird an folgenden Tagen wiederholt: Mittwoch, 09.30 Uhr, Donnerstag, 20.30 Uhr, Freitag, 18.30 Uhr.

Das Programm von EWTN ist digital über den Satelliten Astra (Frequenz 12460 MHz) sowie regional im Kabel und als Live-Stream im Internet unter www.ewtn.de frei empfangbar. Für iPhone, iPad und mobile Android-Geräte wie Smartphones oder Tablets gibt es auch eine kostenfreie EWTN-Applikation.

Weltweit erreicht der von der Klarissin Mutter Angelica 1981 gegründete Fernsehsender EWTN heute mehr als 230 Millionen TV-Haushalte in 140 Ländern auf allen Kontinenten. Der deutsche Fernsehkanal mit dem Sendernamen EWTN katholisches TV ist werbefrei, erhält keine Mittel aus Kirchensteuern und ist ausschließlich durch private Spenden finanziert. Zum Programmangebot des Senders gehören regelmäßige Live-Übertragungen aus Rom und von den Reisen des Heiligen Vaters, die tägliche heilige Messe aus dem Kölner Dom, Sendungen zu Glaubens- und Lebensfragen, Glaubenszeugnisse sowie Jugend- und Kinderprogramme.

Weitere Informationen zum deutschsprachigen Fernsehprogramm erhält man bei der Geschäftsstelle der EWTN-TV gGmbH in Bonn (info@ewtn.de, Tel. 0228/934941-60, Fax 0228/934941-65, Postfach 200461, 53134 Bonn) oder im Internet (www.ewtn.de).

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