Iran-Krieg: Papst Leo betet, dass „das Donnern der Bomben verstumme“

Iran-Krieg: Papst Leo betet, dass „das Donnern der Bomben verstumme“

Angesichts des Iran-Kriegs, der nach den Angriffen durch die USA und den Staat Israel vor mehr als einer Woche weiter wütet, hat Papst Leo XIV. zum Gebet aufgefordert. Am Sonntag sagte er den Gläubigen zum Angelusgebet: „Richten wir unser demütiges Gebet an den Herrn, damit das Donnern der Bomben verstumme, die Waffen schweigen und ein Raum für Dialog entstehe, in dem die Stimme der Völker gehört werden kann.“

„Ich vertraue diese Bitte Maria an, der Königin des Friedens“, fuhr der Pontifex fort: „Dass sie für diejenigen Fürsprache einlege, die aufgrund des Krieges leiden, und dass sie die Herzen auf Wege der Versöhnung und der Hoffnung führe.“

Leo hielt fest, dass aus dem Iran, aber auch aus dem gesamten Nahen Osten, weiterhin Nachrichten an die Öffentlichkeit kommen, „die tiefe Bestürzung hervorrufen“.

„Zu den Akten der Gewalt und Zerstörung und zum weit verbreiteten Klima des Hasses und der Angst kommt noch die Besorgnis hinzu, dass sich der Konflikt ausweitet und weitere Länder der Region, darunter auch der teure Libanon, erneut in Instabilität versinken können“, sagte der Papst.

Derzeit konzentrieren sich die Kampfhandlungen besonders auf die iranische Hauptstadt Teheran sowie auf den Libanon. Die Luftangriffe gehen von den USA und vom Staat Israel aus. Der Iran wiederum versucht, Schläge gegen den Staat Israel sowie gegen arabische Staaten zu verüben, in denen die USA militärische Stützpunkte haben. Dazu gehören fast alle Staaten auf der arabischen Halbinsel.

Vertreter der Regierungen in den USA und im Staat Israel haben erklärt, dass es sich um einen Präventivkrieg gegen den Iran handelt. Bereits im Juni 2025 hatten mehrtägige Angriffe der beiden Regierungen das Atomprogramm des Iran zerstört.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt eine „bedingungslose Kapitulation des Iran“ gefordert. In diesem Zusammenhang erläuterte er: „Eine bedingungslose Kapitulation könnte darin bestehen, dass [die Iraner] sie verkünden. Es könnte aber auch sein, dass sie nicht mehr weiterkämpfen können, weil sie niemanden und nichts mehr haben, womit sie kämpfen könnten.“

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