Kirche in Deutschland sammelt am Palmsonntag Spenden für Christen im Heiligen Land

Kirche in Deutschland sammelt am Palmsonntag Spenden für Christen im Heiligen Land

Am bevorstehenden Palmsonntag sammelt die Kirche in Deutschland Spenden für die Christen im Heiligen Land. Die sogenannte Palmsonntagskollekte steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hoffnung säen“ und ist für den Deutschen Verein vom Heiligen Lande und das Kommissariat des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz bestimmt.

Der Augsburger Bischof Bertram Meier sagte in seiner Funktion als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz (DBK): „Unsere Schwestern und Brüder in dieser Weltgegend brauchen heute mehr denn je unser Gebet und unsere Unterstützung. Setzen wir ein deutliches Zeichen der Solidarität am diesjährigen Palmsonntag!“

„Gerne mache ich mir das Wort von Papst Leo XIV. vom vergangenen Sonntag zu eigen, der sagte, dass dieser Konflikt im Nahen und Mittleren Osten ‚ein Skandal für die gesamte Menschheitsfamilie und ein Schrei im Angesicht Gottes‘ sei“, fügte Meier hinzu. „Vergessen wir unsere Schwestern und Brüder nicht. Wir sind es ihnen schuldig.“

Durch den Iran-Krieg, der von den USA und dem Staat Israel Ende Februar begonnen wurde, hat sich die Sicherheitslage im Nahen Osten deutlich verschlechtert. Im Staat Israel kommt es durch die pro-iranische Terrororganisation Hisbollah aus dem Libanon immer wieder zu Gegenschlägen, weshalb die Bevölkerung oft mehrmals täglich in Luftschutzbunkern Zuflucht suchen muss. Der Iran nimmt besonders mit den USA verbundene Ziele in der Golfregion ins Visier und hat die Straße von Hormus weitgehend blockiert, weshalb etwa die Spritpreise gegenüber der Zeit vor dem Krieg deutlich angestiegen sind.

Im Aufruf der Bischöfe, der bereits vor dem Iran-Krieg formuliert worden war, hieß es, „die andauernde Gewalt im Nahen Osten fordert nicht nur zahllose Menschenleben. Sie reißt auch die ohnehin tiefen gesellschaftlichen Gräben immer weiter auf. Die politische Realität scheint die Hoffnung auf Frieden und Versöhnung erstickt zu haben.“

„Doch inmitten von Resignation und Polarisierung gibt es Juden, Christen und Muslime, die unbeirrt an der Vision eines friedlichen Miteinanders festhalten“, bekräftigten die Bischöfe. Bitte begleiten Sie die Christen im Heiligen Land mit Ihrem Gebet und Ihrer Spende. Dafür sagen wir Ihnen herzlichen Dank.“

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