Papst Leo erläutert bei Generalaudienz die hierarchische Struktur der Kirche

Papst Leo erläutert bei Generalaudienz die hierarchische Struktur der Kirche

Bei der Generalaudienz am Mittwochvormittag hat sich Papst Leo XIV. mit der hierarchischen Struktur der Kirche befasst. Seine Ansprachen drehen sich weiterhin um die Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils – derzeit um die Dogmatische Konstitution Lumen gentium.

„Die katholische Kirche gründet auf den Aposteln, die Christus zu den lebendigen Säulen seines mystischen Leibes bestimmt hat, und verfügt über eine hierarchische Struktur, die im Dienst der Einheit, der Sendung und der Heiligung aller ihrer Glieder steht“, so der Pontifex. „Da die Apostel berufen sind, die Heilslehre des Meisters treu zu bewahren, übergeben sie ihren Dienst an Männer, die bis zur Wiederkunft Christi die Kirche ‚durch ihre Nachfolger im Hirtenamt‘ weiterhin heiligen, leiten und unterweisen.“

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Laut Zweitem Vatikanischem Konzil ist „die hierarchische Struktur kein menschliches Konstrukt“, sondern „eine göttliche Einrichtung, deren Zweck es ist, den Auftrag, den Christus den Aposteln gegeben hat, bis zum Ende der Zeit fortzuführen“.

„Die Konzilsväter wollten nicht die institutionellen Elemente der Kirche darstellen“, stellte Leo klar. „Das Dokument konzentriert sich stattdessen auf das ‚amtliche oder hierarchische Priestertum‘, das sich ‚im Wesen und nicht nur im Grad‘ vom allgemeinen Priestertum der Gläubigen unterscheidet, wobei daran erinnert wird, dass beide ‚dennoch miteinander verbunden sind: Jedes von ihnen ist auf seine eigene Weise Teilhabe am einen Priestertum Christi‘.“

Das Konzil befasse sich also „mit dem Amt, das Männern übertragen wird, die mit sacra potestas, der heiligen Vollmacht, für den Dienst in der Kirche ausgestattet sind: Es konzentriert sich insbesondere auf das Bischofsamt, dann auf das Priesteramt und das Diakonat als Stufen des einen Sakraments der Weihe.“

Dass die Kirche eine hierarchische Struktur habe, verweise letztlich also „auf den heiligen Ursprung des apostolischen Dienstes im Wirken Jesu, des Guten Hirten, sowie auf dessen innere Beziehungen“, sagte Papst Leo. „In erster Linie die Bischöfe und durch sie die Priester und Diakone haben Aufgaben (lateinisch munera) erhalten, die sie in den Dienst ‚aller, die zum Volk Gottes gehören‘, führen, damit diese, ‚frei und in geordneter Weise auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitend, zum Heil gelangen‘.“

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