Sanierung des Eichstätter Doms war mehrere Millionen Euro günstiger als geplant
Die mehrjährige Sanierung des Eichstätter Doms war am Ende mehrere Millionen Euro günstiger als geplant. Wie das Bistum am Mittwoch mitteilte, hatte man ursprünglich mit 17,9 Millionen Euro gerechnet. „Die nun vorliegende Abrechnung beläuft sich jedoch auf etwa 15 Millionen Euro – eine Einsparung von rund drei Millionen Euro.“
„Ein wesentlicher Grund für die Einsparungen liegt in der effizienten Organisation vieler Maßnahmen in Eigenregie“, hieß es. „Diese umfassten unter anderem die Reinigung der Orgel, die Renovierung der Sakristei, die Schaffung eines barrierefreien Zugangs sowie die Installation moderner Lüftungsanlagen. Auch eine neue Löschanlage wurde eingebaut – als Konsequenz aus dem Brand der Kathedrale Notre-Dame in Paris.“
„Die Neugestaltung des Altarraums konnte vollständig durch private Spenden finanziert werden, unter anderem durch Beiträge von Domkapitularen, dem damaligen Bischof sowie durch Erlöse eines Pfarrfestes der Dompfarrei“, so das Bistum.
Der Dom zu Eichstätt geht zurück auf das achte Jahrhundert. Der heilige Willibald hatte seinerzeit dort das erste Gotteshaus errichtet. Im elften Jahrhundert wurde ein romanischer Neubau errichtet. Später kam es zu einem gotischen Bau, der schließlich im barocken Stil vollendet wurde.
Aus der Internetseite des Doms geht mit Blick auf die jüngsten Renovierungsarbeiten hervor: „Im April 2019 wurde mit der Sanierung des Westchors (Willibaldschor) begonnen. Von 2020 bis 2022 standen die Sanierung des Langhauses und des Querschiffs an. Ab 2022 war die Restaurierung des Ostchors und der Türme mit der Kapitelsakristei an der Reihe.“
