Papst Leo: Ostern feiert „Eintritt der gesamten Schöpfung in die Zeit der Erlösung“

Papst Leo: Ostern feiert „Eintritt der gesamten Schöpfung in die Zeit der Erlösung“

Beim Gebet des Regina caeli am Ostermontag hat Papst Leo XIV. unterstrichen, dass die österliche Liturgie „den Eintritt der gesamten Schöpfung in die Zeit der Erlösung“ feiert.

Der Pontifex verwies auf das Tagesevangelium, das verlange, „zwischen zwei Erzählungen zu wählen“: „Die Frauen verkünden den Sieg Christi über den Tod; die Wächter verkünden, dass der Tod immer und überall siegt. Nach ihrer Version ist Jesus nämlich nicht auferstanden, sondern sein Leichnam wurde gestohlen.“

„Für ein und dieselbe Tatsache, das leere Grab, gibt es zwei Auslegungen“, sagte Leo. „Die eine ist Quelle des neuen und ewigen Lebens, die andere Quelle sicheren und endgültigen Todes.“

„Dieser Kontrast lässt uns über den Wert des christlichen Zeugnisses und über die Ehrlichkeit menschlicher Kommunikation nachdenken“, fuhr der Papst fort. „Oft wird die Wahrheit nämlich von Fake News verdeckt, wie man heute sagt, also von Lügen, Andeutungen und grundlosen Verdächtigungen.“

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Letztlich gelte: „Die Auferstehung des Herrn ist unsere Auferstehung, das Osterfest der Menschheit, denn dieser Mensch, der für uns gestorben ist, ist der Sohn Gottes, der sein Leben für uns hingegeben hat. So wie der Auferstandene, allzeit lebendig und gegenwärtig, die Vergangenheit von einem tödlichen Ausgang befreit, so befreit die Osterbotschaft unsere Zukunft aus dem Grab.“

„Meine Lieben, es ist wichtig, dass diese Frohbotschaft vor allem die erreicht, die vom Bösen unterdrückt werden, das die Geschichte vergiftet und Verwirrung stiftet“, betonte Papst Leo. „Ich denke dabei an die vom Krieg geplagten Völker, an die wegen ihres Glaubens verfolgten Christen, an die Kinder, denen der Zugang zu Bildung verwehrt bleibt.“

Abschließend verwies Leo auf seinen Vorgänger im Petrusamt, Papst Franziskus, „der am Ostermontag des vergangenen Jahres sein Leben in Gottes Hand zurückgegeben hat“.

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