Vatikan stellt Programm der elftägigen Afrikareise von Papst Leo vor

Vatikan stellt Programm der elftägigen Afrikareise von Papst Leo vor

Dass Papst Leo XIV. nach Ostern die afrikanischen Länder Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea besuchen würde, war bereits bekannt. Nun hat der Vatikan auch das offizielle Programm vorgestellt, das zeigt, wie viel sich der Pontifex in den elf Tagen seiner Reise vorgenommen hat.

Zunächst geht es am 13. April, einem Montag, nach Algier in die algerische Hauptstadt an der Mittelmeerküste Nordafrikas. Der Vormittag steht im Zeichen staatlicher Begegnungen, während am Nachmittag erst ein Moscheebesuch ansteht, bevor sich der Pontifex der katholischen Bevölkerung im Land zuwendet. Auf ein privates Treffen mit Ordensfrauen folgt eine Begegnung mit der algerischen Gemeinde in der Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika.

Am zweiten Tag geht es für Papst Leo nach Hippo Regius im Süden der heutigen Stadt Annaba. Dort hatte der heilige Augustinus jahrzehntelang als Bischof gewirkt. Leo ist selbst Augustiner. In Annaba besucht er auch ein Pflegeheim einer Ordensgemeinschaft und trifft sich mit Augustinern. Am Nachmittag feiert er in der Basilika des heiligen Augustinus eine Messe, bevor er nach Algier zurückgeht.

Von dort verabschiedet er sich am Morgen des 15. April, um sich in die Hauptstadt von Kamerun zu begeben, nämlich Yaoundé. Auch hier stehen erst einige staatliche Begegnungen an. Erst gegen Abend besucht der Pontifex dann ein Waisenhaus und trifft sich schließlich privat mit den Bischöfen des Landes.

Der zweite Tag in Kamerun führt Papst Leo nach Bamenda. In der Kathedrale dort soll ein Friedenstreffen stattfinden, worauf am Nachmittag am Flughafen eine öffentliche Messe folgt. Am Abend ist der Papst dann wieder in Yaoundé.

Dort bleibt er aber nur über Nacht, denn am 17. April geht es nach Douala, die größte Stadt in Kamerun. Am Vormittag feiert er im dortigen Stadion eine Messe, besucht danach privat ein katholisches Krankenhaus und kehrt für ein Treffen mit Studenten und Professoren nach Yaoundé zurück.

In die Haupstadt von Angola, Luanda, geht es am 18. April per Flugzeug. Neben Treffen auf staatlicher Ebene steht an diesem Tag nur noch ein privates Treffen mit den Bischöfen von Angola auf dem Programm.

Am Sonntag feiert der Pontifex dann vormittags eine öffentliche Messe. Nachmittags betet er am Heiligtum Nossa Senhora da Conceição da Muxima den Rosenkranz. Der Ort spielte seinerzeit im Rahmen des portugiesischen Sklavenhandels eine wichtige Rolle.

Die zweite Woche in Afrika führt Papst Leo nach Saurimo im Nordosten von Angola. Programmpunkte dort sind der Besuch eines Pflegeheims und die Feier einer Messe unter freiem Himmel. Zurück in Luanda soll es dann zu einem Treffen mit Bischöfen, Priestern und Ordensleuten kommen.

Das letzte Land der Afrikareise ist Äquatorialguinea. Dorthin geht es am 21. April, konkret in die bisherige Hauptstadt Malabo. Auch hier absolviert der Papst erst die staatlichen Teile, um sich dann mit der Welt der Kultur zu treffen und schließlich ein psychiatrisches Krankenhaus zu besuchen. Den Schlusspunkt bildet ein privates Treffen mit den Bischöfen des Landes.

Am 22. April feiert der Papst in Mongomo in der Kathedralbasilika der Unbefleckten Empfängnis eine Messe. Es handelt sich um eine der größten Kirchen auf dem afrikanischen Kontinent. Sie wurde in einem sehr traditionellen Stil erst vor wenigen Jahren erbaut. Auf die Messe folgt der Besuch einer Bildungseinrichtung. Dann reist Leo weiter nach Bata, wo er ein Gefängnis besucht und ein Denkmal für die Opfer der Explosionen vom März 2021. Schließlich trifft er sich mit jungen Menschen und Familien im Stadion von Bata. Erst am Abend kehrt er nach Malabo zurück.

Der 23. April ist der letzte Tag in Afrika. Am Vormittag steht eine Messe auf dem Programm, dann nur noch die Abschiedszeremonie am Flughafen und die mehrstündige Rückreise per Flugzeug nach Rom.

Werden Sie Teil der EWTN-Familie. Abonnieren Sie unseren Newsletter!

*Ich möchte zukünftig den wöchentlichen Newsletter von EWTN.TV mit Impulsen, Programmtips und Informationen rund um Ihren katholischen Fernsehsender per E-Mail empfangen. Diese Einwilligung kann am Ende jedes Newsletters widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.