Papst Leo vor Mitarbeitern von Fluglinie: Luftangriffe hätten „für immer verboten“ gehört

Papst Leo vor Mitarbeitern von Fluglinie: Luftangriffe hätten „für immer verboten“ gehört

Papst Leo XIV. hat bedauert, dass der technologische Fortschritt in den „Dienst des Krieges“ gestellt wird, und betonte gleichzeitig, Luftangriffe hätten „verboten werden müssen“.

„Nach den tragischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts hätten Luftangriffe für immer verboten werden müssen!“, sagte der Pontifex vor den Führungskräften und Mitarbeitern der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways, die 2021 als Nachfolgerin der ehemaligen Fluglinie Alitalia gegründet wurde. Bei der Audienz am Montag war auch eine Delegation der Lufthansa-Gruppe anwesend.

Der Papst äußerte seine Besorgnis über das Fortbestehen derartiger Bedrohungen: „Es gibt immer noch Luftangriffe. Die technologische Entwicklung, die an sich positiv ist, wird in den Dienst des Krieges gestellt. Das ist kein Fortschritt, das ist Rückschritt!“

„Flugzeuge sollten stets Träger des Friedens sein, niemals des Krieges. Niemand sollte befürchten müssen, dass vom Himmel her Bedrohungen durch Tod und Zerstörung kommen“, fügte er hinzu und betonte, es sei „noch wichtiger geworden, am Himmel Wege des Friedens zu bahnen“.

Historische Verbindung von Papstreisen und der italienischen Fluglinie

Leo erinnerte an die historische Verbindung zwischen den Reisen der Päpste mit dem Flugzeug und der italienischen Fluggesellschaft, die 1964 mit der Pilgerreise von Papst Paul VI. ins Heilige Land, die Wiege des Christentums, begann. Danach haben alle Päpste, die ihm nachfolgten, diese Tradition fortgesetzt. Johannes Paul II. unternahm 104 Auslandsreisen, Benedikt XVI. 24 und Franziskus 47.

„Und auch ich werde, so Gott will, in zwanzig Tagen erneut auf Ihre Dienste zählen können, und zwar für meine Reise nach Afrika“, sagte der Papst, der am 13. April diese ausgedehnte Reise durch Afrika antreten will, die mehr als 20 Flüge umfassen wird. Die Stationen der Reise sind Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea.

Der Papst lobte die Mitarbeiter der Fluggesellschaft und hob hervor, dass sie nicht nur „qualifizierte und erfahrene Fachkräfte“ seien, sondern auch Menschen, die „eine ruhige, fast familiäre Atmosphäre schaffen, in der sich Respekt mit Hingabe verbindet“. Er würdigte ihre Arbeit als wertvollen Dienst und brachte seine persönliche Dankbarkeit sowie die des Heiligen Stuhls zum Ausdruck.

Abschließend betonte er, die päpstlichen Flüge stellten „eines der aussagekräftigsten Symbole für die Mission der Nachfolger Petri in der heutigen Zeit“ dar. Der Papst selbst trete auf seinen Reisen als „Friedensbotschafter“ auf: „Seine Reiserouten sind das, was sie immer sein sollten, nämlich Brücken des Dialogs, der Begegnung und der Geschwisterlichkeit.“

Übersetzt und redigiert aus dem Original von ACI Prensa, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.

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