Größte Christus-Statue des Nahen Ostens entsteht in Libanon – mitten im Krieg

Größte Christus-Statue des Nahen Ostens entsteht in Libanon – mitten im Krieg

Im libanesischen Grenzort Al-Qaa entsteht die größte Christus-Statue des Nahen Ostens. Am 14. März setzten Arbeiter den Kopf der Figur auf den Berg Jabal al-Salib. Bilder dieses Moments verbreiteten sich daraufhin weltweit.

„Sie erinnert uns daran, dass die Menschen von Al-Qaa sicher, beschützt und geliebt sind“, sagte Joey Mattar, die das Projekt plante und ausführte, gegenüber dem Portal ChurchPOP, einem Partner von CNA Deutsch.

Al-Qaa liegt im östlichen Libanon, im Bekaa-Tal nahe der syrischen Grenze. Hoch über der Ebene steht die Statue mit ausgestreckten Armen auf dem Jabal al-Salib, dem „Berg des Kreuzes“.

Inmitten des Kriegs zwischen dem Staat Israel und Libanon, wo die pro-iranische Terrororganisation Hisbollah beheimatet ist, und einer Wirtschaftskrise weiterzubauen habe unter den Bewohnern den Eindruck gestärkt, dass dies mehr als ein religiöses Denkmal sei, berichtete Zenit.

Für die christliche Gemeinschaft von Al-Qaa gilt das Projekt als Ausdruck des Dankes an Gott für seinen beständigen Schutz. Viele führten ihn auf die Fürsprache des heiligen Elias, des heiligen Georg und der Gottesmutter zurück.

Die Christusfigur misst 15 Meter und steht auf einem fünf Meter hohen Sockel. Mit der darunter im Bau befindlichen Kirche soll der Gesamtkomplex eine Höhe von rund 23 Metern erreichen. Für Langlebigkeit sorgen ein Stahlgerüst, CerForm-Formteile sowie eine Glasfaserharzbeschichtung zum Schutz vor der rauen Bergwitterung.

„Es war nie dafür gedacht, eine solche Botschaft zu tragen, aber heute steht sie ganz von selbst als Zeichen der Hoffnung“, sagte Mattar. Die Statue „erinnert alle Libanesen daran, dass der Glaube fortbesteht, dass das Licht die Dunkelheit überwindet und dass Gottes Schutz uns noch umgibt.“

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