In den Fußstapfen des heiligen Augustinus: Papst Leo besucht Ausgrabungen von Hippo
Papst Leo XIV. hat am Vormittag seines zweiten Tages in Algerien die archäologische Stätte von Hippo besucht. Der heilige Augustinus war dort vor rund 1600 Jahen Bischof. Papst Leo ist selbst Augustiner.
Trotz Wind und strömendem Regen ging der Papst durch die Ausgrabungsstätte und legte am Ende des Weges einen Blumenkranz nieder, während der Chor des Musikinstituts von Annaba in lateinischer, berberischer und arabischer Sprache mehrere Lieder sang, die auf Texten des heiligen Augustinus zum Thema Frieden und Brüderlichkeit basierten. Nach dem Ende der musikalischen Darbietung verweilte der Pontifex einen Moment in stiller Andacht, bevor er die archäologische Stätte verließ.
Zu den Ruinen aus der Römerzeit in Hippo, dem heutigen Annaba, gehört ein gepflastertes Forum, das von Säulenportiken umgeben ist. Das Theater, der Markt, die Bäder, die Zisternen und die figurativen Mosaike sind bis heute sichtbar. Es gibt auch Bauwerke aus der christlichen Zeit, darunter die Basilica Pacis, in welcher der heilige Augustinus sein bischöfliches Amt ausübte, und das angrenzende Baptisterium.
Am Montag hatte Papst Leo in Algier mehrfach die Verbindung zum heiligen Augustinus betont. So sagte er etwa: „Sie wissen, dass ich als geistlicher Sohn des heiligen Augustinus bereits zweimal – im Jahr 2001 und 2013 – nach Annaba gekommen bin, und ich bin der göttlichen Vorsehung dankbar, weil es sich nach deren geheimnisvollem Plan so gefügt hat, dass ich als Nachfolger Petri hierher zurückkehren durfte.“
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