Papst Leo bei Angola-Besuch: Waffenstillstand im Libanon ist „Grund zur Hoffnung“

Papst Leo bei Angola-Besuch: Waffenstillstand im Libanon ist „Grund zur Hoffnung“

Papst Leo XIV. hat im Rahmen seines Angola-Besuchs weiterhin in der Lage in der Welt im Blick. Der im Libanon ausgerufene Waffenstillstand sei „Grund zur Hoffnung“, sagte der Pontifex am Sonntag zum Gebet des Regina caeli in Kilamba, nachdem er dort eine Messe gefeiert hatte.

Dieser Waffenstillstand stelle „für das libanesische Volk und für die Levante einen Hoffnungsschimmer“ dar, so der Pontifex. Dann ermutigte er „alle, die sich für eine diplomatische Lösung einsetzen, die Friedensgespräche fortzusetzen, um eine dauerhafte Beendigung der Feindseligkeiten im gesamten Nahen Osten zu erreichen“.

Die Waffenruhe gilt zwar offiziell seit der Nacht von Donnerstag auf Freitag, aber bereits am Freitagabend berichtete das ZDF: „Die zehntägige Waffenruhe zwischen Libanon und Israel trat um Mitternacht Ortszeit (23 Uhr MESZ) in Kraft, die libanesische Armee warf der israelischen Seite jedoch bereits kurz darauf Verstöße vor.“

Laut Vereinbarung zum Waffenstillstand ist der Staat Israel „weiterhin berechtigt, gegen die Hisbollah vorzugehen, um ‚geplante, unmittelbar bevorstehende oder bereits laufende Angriffe‘ zu verhindern“, so das ZDF. „Israel hatte zudem erklärt, dass es eine rund zehn Kilometer breite Sicherheitszone entlang der Grenze im Südlibanon aufrechterhalten werde.“

Die USA und der Staat Israel hatten Ende Februar ihren Krieg gegen den Iran begonnen. Die im Libanon beheimatete pro-iranische Terrororganisation Hisbollah hatte daraufhin mit Gegenschlägen auf israelische Ziele geantwortet. Der Staat Israel begann daraufhin eine Militäroffensive im Libanon, der tausende Menschen zum Opfer gefallen sind, während hunderttausende Personen aus dem Süden des Langes gen Norden flohen.

Papst Leo ging am Sonntag auch kurz auf die Situation in der Ukraine ein, in der seit dem russischen Angriff im Februar 2022 Krieg herrscht: „Die jüngste Verschärfung der Angriffe auf die Ukraine, von denen auch weiterhin Zivilisten betroffen sind, betrübt mich sehr. Ich bekunde denen, die leiden, meine Nähe und versichere das ganze ukrainische Volk meiner Gebete. Ich erneuere meinen Appell, die Waffen schweigen zu lassen und den Weg des Dialogs einzuschlagen.“

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