Erzbischof Lackner: Bekenntnis der Kirche zum Lebensschutz ist „unersetzlich“

Erzbischof Lackner: Bekenntnis der Kirche zum Lebensschutz ist „unersetzlich“

Erzbischof Franz Lackner OFM von Salzburg hat das Bekenntnis der Kirche zum Schutz des Lebens als „im gesamtgesellschaftlichen Diskurs heute unersetzlich“ bezeichnet.

In seinem Grußwort vom vergangenen Samstag an die Teilnehmer des Marsches für das Leben in Salzburg zeichnete Lackner ein kritisches Bild der derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklung. Man stehe heute einer Welt gegenüber, „in der Anfang wie Ende des Lebens zunehmend aus einer Perspektive rein menschlicher Machbarkeit betrachtet“ würden.

Diese Welt werde immer „kälter“, indem sie zunehmend auch „den Tod aus eigener Hand als Zeichen vermeintlicher höchster Freiheit und Selbstbestimmung“ postuliere und das „Urpersönliche“ gesellschaftlich „zur Formalie degradiert“ werde.

„Wenn nun Anfang und Ende des Lebens dermaßen kontrolliert werden, wird das Dazwischen genauso darunter leiden“, warnte Lackner. „Die Kirche wird einer solchen rein immanenten Betrachtung des Lebens immer entschieden widersprechen und dagegenhalten.“

Zugleich vereine sich die Stimme der Kirche laut Lackner mit all jenen auch außerhalb der Kirche, die sich für den Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Ende einsetzen und „die widersprechen müssen und wollen“.

Menschliches Leben steht nach kirchlicher Lehre von der Empfängnis an unter dem besonderen Schutz Gottes. Papst Johannes Paul II. 1995 bekräftigte in Evangelium vitae: „Mit der Petrus und seinen Nachfolgern von Christus verliehenen Autorität bestätige ich daher in Gemeinschaft mit den Bischöfen der katholischen Kirche, daß die direkte und freiwillige Tötung eines unschuldigen Menschen immer ein schweres sittliches Vergehen ist.“

Werden Sie Teil der EWTN-Familie. Abonnieren Sie unseren Newsletter!

*Ich möchte zukünftig den wöchentlichen Newsletter von EWTN.TV mit Impulsen, Programmtips und Informationen rund um Ihren katholischen Fernsehsender per E-Mail empfangen. Diese Einwilligung kann am Ende jedes Newsletters widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.