Papst Leo segnet Grundstein für nach Papst Franziskus benanntes Zentrum der Gemelli-Klinik

Papst Leo segnet Grundstein für nach Papst Franziskus benanntes Zentrum der Gemelli-Klinik

Papst Leo XIV. hat am Montag den Grundstein für das „Centro Cuore“ gesegnet, eine neue Einrichtung des Universitätsklinikums Agostino Gemelli, die der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gewidmet und nach Papst Franziskus benannt ist.

Die Initiative stellt einen entscheidenden Schritt zur Stärkung einer ganzheitlichen medizinischen Versorgung dar, die auf einem patientenzentrierten Ansatz und höchster Qualität basiert – in dieser Klinik in Rom, in welcher der argentinische Papst viermal hospitalisiert war.

Im Juli 2021 wurde er wegen einer Divertikelstenose operiert; im März 2023 wurde er wegen einer Bronchitis stationär aufgenommen; im Juni 2023 wurde er wegen eines Narbenbruchs operiert; und schließlich wurde er im Februar 2025 wegen einer Lungenentzündung – seiner letzten schweren Krankheit, die schließlich zum Tod führte – behandelt.

Während der Feier begrüßte Leo die Bitte, dieses Projekt symbolisch einzuweihen, und hob die tiefe Bedeutung des gewählten Namens hervor. „Cuore“ (Herz) ist das Akronym für „Cardiovascular Unique Offer ReEngineered“, das den Bereich der Gemelli-Klinik bezeichnet, der darauf ausgerichtet ist, die kardiovaskuläre Versorgung mit einer innovativen Organisation zu bündeln.

Gleichzeitig hob der Papst hervor, der Begriff „Herz“ verweise auf eine tiefere Dimension, die eng mit der Identität der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen verbunden sei, zu der das Krankenhaus gehört.

In seiner Reflexion erinnerte der Papst an den prophetischen Ursprung des Namens der Universität, inspiriert von Pater Agostino Gemelli OFM und der seligen Armida Barelli, die das Werk trotz anfänglicher Zweifel dem Heiligen Herzen Jesu anvertrauten.

„Heute können wir sagen, dass diese damals prophetische Entscheidung es auch weiterhin ist, wenn man bedenkt, dass Papst Franziskus wollte, dass seine letzte Enzyklika, Dilexit nos – fast schon ein Testament –, der menschlichen und göttlichen Liebe des Herzens Jesu Christi gewidmet sei“, versicherte Leo.

Unter Bezugnahme auf das Dokument hob der Papst die Sichtweise der christlichen Anthropologie hervor, die „das Herz als Zentrum und Synthese des Menschen versteht“. Für den Papst ist die Botschaft dieses Dokuments seines Vorgängers „theologisch und geistlich, ausgerichtet auf das Geheimnis der Liebe des Herzens Christi, der Hauptquelle der Inspiration und der Stütze für unser Leben und unser Wirken“.

„Wie eine immerwährende Flamme hat diese Liebe in der Kirche unzählige Zeugen der Nächstenliebe hervorgebracht, auch der pädagogischen und sozialen Nächstenliebe“, bekräftigte er.

In diesem Zusammenhang ermutigte Leo das Personal der Gemelli-Klinik, neben dem strukturellen und wissenschaftlichen Wachstum auch die menschliche und christliche Bildung derjenigen zu fördern, die im Dienst der Kranken stehen.

Abschließend erinnerte der Papst an die Gründer der Universität und brachte seine Zuversicht zum Ausdruck, dass das Vermächtnis von Gemelli die Entwicklung des Krankenhauses weiterhin begleitet, insbesondere mit der Gründung des „Centro Cuore“.

Übersetzt und redigiert aus dem Original von ACI Prensa, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.

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