„Allen Menschen gilt uneingeschränkt die Menschenwürde“: Erfurter Weihbischof Hauke

„Allen Menschen gilt uneingeschränkt die Menschenwürde“: Erfurter Weihbischof Hauke

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hat der Erfurter Weihbischof Reinhard Hauke betont: „Allen Menschen gilt uneingeschränkt die Menschenwürde.“ Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) für inklusive Pastoral äußerte sich am Montag, einen Tag vor dem Protesttag, der jährlich am 5. Mai stattfindet.

Aus der Menschenwürde „erwachsen die fundamentalen Menschenrechte“, erläuterte Hauke. „Diese dürfen daher nicht zur Verhandlungsmasse werden und ihre Umsetzung muss uneingeschränkt möglich sein.“

Der Protesttag könnte eine Gelegenheit sein, auf andere Menschen „zuzugehen und neue Perspektiven kennenzulernen“. Dies sei „meiner Erfahrung nach häufig ein wichtiger erster Schritt, um das Gegenüber besser zu verstehen und Prozesse gemeinsam zu gestalten“.

„Jesus, der sich in seinem Wirken mit jenen am Rand der Gesellschaft solidarisiert und sie so in die Mitte geholt hat, kann uns hier ein Vorbild sein“, zeigte sich der Weihbischof überzeugt.

Mit Blick auf den Umgang mit behinderten Menschen sagte er: „Ich wünsche mir, dass die einseitige Fokussierung auf Kosten aufgebrochen wird. Stattdessen braucht es eine realistische Einordnung der Ursachen von Kostensteigerungen, eine klare Orientierung an Menschenwürde und Menschenrechten sowie den Blick auf den unbezahlbaren Wert, den Vielfalt für unsere Gesellschaft hat. Als Christinnen und Christen erkennen wir in jedem Menschen das Ebenbild Gottes.“

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