Leiter des Katholischen Büros: Kirche hat bei Bundesregierungen „immer offene Türen“

Leiter des Katholischen Büros: Kirche hat bei Bundesregierungen „immer offene Türen“

Prälat Karl Jüsten, der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, hat betont, die Kirche habe bei den Bundesregierungen „immer offene Türen“ – „egal, wer gerade regiert“. Das Katholische Büro ist die Schnittstelle zwischen Politik und Kirche. Neben der Einrichtung in Berlin gibt es auch Katholische Büros auf Ebene der Bundesländer.

„Bundeskanzler Olaf Scholz hat uns immer sehr fair und sehr gut behandelt“, erläuterte Jüsten im Kölner Domradio. „Wir konnten mit unseren Anliegen bei ihm immer vorbeikommen. Er hat sich im Übrigen auch sehr dafür interessiert, was wir in der Kirche zu dem einen oder zum anderen Thema gedacht haben. Das war bei Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht anders und war auch schon bei Bundeskanzler Gerhard Schröder so. Im jetzigen Kabinett von Bundeskanzler Merz erlebe ich das im Grunde genauso.“

Über Friedrich Merz selbst sagte er: „Er lebt auch seinen Glauben. Ich weiß von ihm, dass er sowohl in seinem Heimatort, wie auch in seinem Zufluchtsort am Tegernsee regelmäßig sonntags zum Gottesdienst geht. Aber er kommt auch schon mal zu mir zum Gottesdienst. Und das ist auch etwas Besonderes.“

Merz zeige sich „sehr interessiert an dem, was die Deutsche Bischofskonferenz macht. Er interessiert sich übrigens auch sehr für den Reformweg der Kirche. Er ist selber engagierter Katholik und ist eher auf der Seite derjenigen, die sagen, dass sich die Kirche verändern muss, um zukunftsfähig zu sein.“

Schließlich fügte Jüsten hinzu, dass auch Verkehrsminister Patrick Schnieder „ebenso wie einige Staatssekretäre und auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner regelmäßig an Gottesdiensten“ teilnehmen, „zudem Politiker von der Sozialdemokratie“.

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