Ungarns Kardinal Erdő offenbar in kritischem Gesundheitszustand

Ungarns Kardinal Erdő offenbar in kritischem Gesundheitszustand

Nach Berichten aus seinem unmittelbaren Umfeld befindet sich der ungarische Kardinal Péter Erdő, der Erzbischof von Esztergom-Budapest, in kritischem Gesundheitszustand. Vertraute des 73-Jährigen baten die Gläubigen um Gebete.

„Er hat viel Glauben“, zitierte die Vatikanistin Diane Montagna eine dem Kardinal nahestehende Quelle. Erdő erhole sich, „wenn auch langsam“, schrieb Montagna am Dienstag. Auch die italienische katholische Plattform MessaInLatino.it meldete am selben Tag den kritischen Gesundheitszustand des Primas von Ungarn.

Montagna berichtete unter Berufung auf nicht namentlich genannte, mit den Vorgängen vertraute Quellen, der Kardinal habe möglicherweise einen Schlaganfall erlitten. Eine offizielle Bestätigung des Erzbistums Esztergom-Budapest lag bis jetzt noch nicht vor.

Bereits im Februar musste sich Erdő mehreren dringenden Operationen unterziehen. Am 5. April wandte sich Erdő erstmals seit den Operationen mit einer Audiobotschaft zum Osterfest an die Gläubigen. Öffentliche Auftritte hatte der Kardinal seit Februar nicht mehr wahrgenommen.

Beim Konklave 2025 zählte Erdő zu den häufiger genannten Kandidaten einer lehramtstreuen Linie im Kardinalskollegium. Papst Johannes Paul II. hatte ihn am 21. Oktober 2003 zum Kardinal kreiert.

Montagna rief die Leser auf, im Marienmonat Mai für die Genesung des Kardinals zu beten. „Bitte beten Sie für Seine Eminenz“, schrieb sie, „indem Sie ihn besonders Unserer Lieben Frau im Heiligen Rosenkranz in diesem Monat Mai anempfehlen“.

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