Papst Leo ermuntert, zur Fastenzeit „die Smartphones ein wenig schweigen“ zu lassen

Papst Leo ermuntert, zur Fastenzeit „die Smartphones ein wenig schweigen“ zu lassen

Am Sonntagmittag hat Papst Leo XIV. beim Angelusgebet dazu ermuntert, in der Fastenzeit „die Fernsehgeräte, die Radios und die Smartphones ein wenig schweigen“ zu lassen.

Am Ersten Fastensonntag sagte der Pontifex, es gelte, „die Fastenzeit als einen Weg des Lichts zu betrachten, auf dem wir durch Gebet, Fasten und Almosen unsere Zusammenarbeit mit dem Herrn bei der Verwirklichung des einzigartigen Meisterwerks unseres Lebens erneuern können“.

„Natürlich ist dies ein anspruchsvoller Pfad und es besteht die Gefahr, dass wir uns entmutigen lassen oder uns von weniger anstrengenden Wegen zur Zufriedenstellung wie Reichtum, Ruhm und Macht verführen lassen“, räumte Leo ein. „Diese Versuchungen, denen auch Jesus ausgesetzt war, sind jedoch nur armselige Ersatzmittel für die Freude, für die wir geschaffen sind, und lassen uns letztlich zwangsläufig und auf ewig unzufrieden, unruhig und leer zurück.“

Und so gab er den Gläubigen den Rat: „Betrachten wir das Wort Gottes, empfangen wir die Sakramente; hören wir auf die Stimme des Heiligen Geistes, der in unserem Herzen zu uns spricht, und hören wir einander zu, in unseren Familien, an unseren Arbeitsplätzen, in unseren Gemeinschaften. Widmen wir unsere Zeit denen, die allein sind, insbesondere den Älteren, den Armen, den Kranken. Verzichten wir auf das Überflüssige und teilen wir das, was wir einsparen, mit denen, denen es am Nötigsten mangelt.“

„Dann wird, wie der heilige Augustinus sagt, ‚unser Gebet, das in Demut und Nächstenliebe, in Fasten und Almosen, in Mäßigung und Vergebung, im Geben von Gutem und Nicht-Vergelten des Bösen, im Sich-Abwenden von dem Bösen und im Tun des Guten‘ gesprochen wird, den Himmel erreichen und uns Frieden schenken“, zeigte sich Leo überzeugt.

Der Pontifex begann am Sonntag seine Fastenexerzitien, die in diesem Jahr vom norwegischen Bischof Erik Varden OCSO gepredigt werden. Er zieht sich daher in dieser Woche von öffentlichen Programmpunkten zurück.

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