Erzbistum München und Freising will einstiges Ordinariatsgebäude und Kloster vermieten

Erzbistum München und Freising will einstiges Ordinariatsgebäude und Kloster vermieten

Das Erzbistum München und Freising will ein ehemaliges Ordinariatsgebäude, das zuvor auch als Karmelitinnenkloster diente, in Zukunft als Bürofläche vermieten. Der Bau im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt muss zuvor noch saniert werden.

Die Erzdiözese reduziere „gemäß den Vorgaben ihres Gesamtstrategieprozesses den Umfang ihrer Verwaltungsflächen“, hieß es in einer Mitteilung. „Die Einnahmen aus der Vermietung des Gebäudes sollen perspektivisch dazu dienen, angesichts absehbar sinkender Kirchensteuereinnahmen alternative Ressourcen zur Finanzierung kirchlicher Angebote zu erschließen.“

„Mit der Projektentwicklung wurde die Firma Values Real Estate beauftragt“, so das Erzbistum. „Der Leistungsumfang erstreckt sich von der Erarbeitung eines Nutzungskonzepts über die Sanierung bis zur vollständigen Vermietung.“ Man plane mit einer Nutzung des Gebäudes als Bürofläche für Mitte 2028.

Bei dem Bau handelt es sich um ein einstiges Karmelitinnen-Kloster aus dem Jahr 1711, das im Zweiten Weltkrieg zerstört und später wieder aufgebaut wurde. 1978 wurde das denkmalgeschützte Gebäude erweitert.

„Die Projektimmobilie umfasst eine Fläche von mehr als 7.300 Quadratmetern, erstreckt sich über sechs Geschosse sowie 25 Stellplätze und wird räumlich von der angrenzenden Dreifaltigkeitskirche getrennt sein“, so das Erzbistum München und Freising. Man werde sie „an das künftige Fernwärme- bzw. Fernkältenetz der Stadtwerke München“ anschließen.

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