Zweite Station des Afrika-Besuchs: Papst Leo reist von Algerien nach Kamerun weiter
Papst Leo XIV. verabschiedet sich am Mittwochmorgen aus Algerien, um sich in die Hauptstadt von Kamerun zu begeben, nämlich Yaoundé. Das Land in Zentralafrika ist die zweite Station der Afrika-Reise, die den Pontifex in den nächsten Tagen noch nach Angola sowie nach Äquatorialguinea führen wird.
Auch in Kamerun stehen, wie bereits in Algerien, erst einige staatliche Begegnungen an. Erst gegen Abend besucht Leo dann ein Waisenhaus und trifft sich schließlich privat mit den Bischöfen des Landes.
Der zweite Tag in Kamerun führt den Papst nach Bamenda. In der Kathedrale dort soll ein Friedenstreffen stattfinden, worauf am Nachmittag am Flughafen eine öffentliche Messe folgt. Am Abend ist der Papst dann wieder in Yaoundé.
Dort bleibt er über Nacht, denn am 17. April geht es nach Douala, die größte Stadt in Kamerun. Am Vormittag feiert er im dortigen Stadion eine Messe, besucht danach privat ein katholisches Krankenhaus und kehrt für ein Treffen mit Studenten und Professoren nach Yaoundé zurück.
In die Haupstadt von Angola, Luanda, geht es am 18. April per Flugzeug. Neben Treffen auf staatlicher Ebene steht an diesem Tag nur noch ein privates Treffen mit den Bischöfen von Angola auf dem Programm.
Am Sonntag feiert der Pontifex dann vormittags eine öffentliche Messe. Nachmittags betet er am Heiligtum Nossa Senhora da Conceição da Muxima den Rosenkranz. Der Ort spielte seinerzeit im Rahmen des portugiesischen Sklavenhandels eine wichtige Rolle.
Die zweite Woche in Afrika führt Papst Leo nach Saurimo im Nordosten von Angola. Programmpunkte dort sind der Besuch eines Pflegeheims und die Feier einer Messe unter freiem Himmel. Zurück in Luanda soll es dann zu einem Treffen mit Bischöfen, Priestern und Ordensleuten kommen.
Das letzte Land der Afrikareise ist Äquatorialguinea. Dorthin geht es am 21. April, konkret in die bisherige Hauptstadt Malabo. Auch hier absolviert der Papst erst die staatlichen Teile, um sich dann mit der Welt der Kultur zu treffen und schließlich ein psychiatrisches Krankenhaus zu besuchen. Den Schlusspunkt bildet ein privates Treffen mit den Bischöfen des Landes.
Am 22. April feiert der Papst in Mongomo in der Kathedralbasilika der Unbefleckten Empfängnis eine Messe. Es handelt sich um eine der größten Kirchen auf dem afrikanischen Kontinent. Sie wurde in einem sehr traditionellen Stil erst vor wenigen Jahren erbaut. Auf die Messe folgt der Besuch einer Bildungseinrichtung. Dann reist Leo weiter nach Bata, wo er ein Gefängnis und ein Denkmal für die Opfer der Explosionen vom März 2021 besucht. Schließlich trifft er sich mit jungen Menschen und Familien im Stadion von Bata. Erst am Abend kehrt er nach Malabo zurück.
Der 23. April ist der letzte Tag in Afrika. Am Vormittag steht eine Messe auf dem Programm, dann nur noch die Abschiedszeremonie am Flughafen und die mehrstündige Rückreise per Flugzeug nach Rom.
EWTN überträgt alle öffentlichen Programmpunkte der Afrika-Reise von Papst Leo XIV. live im Fernsehen sowie online im Stream. Die Programmpunkte mit genauen Uhrzeiten sowie die entsprechenden Links für den Stream finden Sie HIER.