„Die Liebe muss triumphieren, nicht der Krieg“: Papst Leo betet Rosenkranz in Angola
Bei einem Rosenkranzgebet bei der Wallfahrtskirche „Mama Muxima“ („Mutter des Herzens“) in Angola hat Papst Leo XIV. am Sonntag bekräftigt: „Die Liebe muss triumphieren, nicht der Krieg!“ Dies lehre „das Herz Mariens, das Herz der Mutter aller“.
„Machen wir uns also von diesem Heiligtum aus auf den Weg, als ‚Engel-Boten‘ des Lebens, um allen die Liebkosung Mariens und den Segen Gottes zu bringen“, forderte Leo die Gläubigen auf.
„Wir befinden uns in einem Heiligtum, in dem seit Jahrhunderten so viele Männer und Frauen gebetet haben, in freudigen Momenten, aber auch in traurigen und sehr schmerzlichen Zeiten der Geschichte dieses Landes“, erläuterte der Pontifex.
Er fügte hinzu: „Hier setzt sich Mama Muxima seit langem im Verborgenen dafür ein, das Herz der Kirche lebendig und pulsierend zu erhalten, ein Herz, das aus Herzen besteht: aus euren Herzen und denen so vieler Menschen, die lieben, beten, feiern, weinen und manchmal, wenn es ihnen unmöglich ist, physisch hierherzukommen, ihre Bitten und Gelübde in Briefen und Postnachrichten hierher senden, wie Seine Exzellenz in Erinnerung gerufen hat. Mama Muxima nimmt alle auf, hört allen zu und betet für alle.“
„Wie Maria sind auch wir für den Himmel geschaffen, und mit Freude schreiten wir dem Himmel entgegen, indem wir auf sie blicken, unsere gute Mutter und unser Vorbild der Heiligkeit, um das Licht des Auferstandenen zu den Brüdern und Schwestern zu tragen, denen wir begegnen, wie wir es symbolisch zu Beginn jedes ‚Gesätzes‘ durch Vertreter aller Berufungen und jedes Alters getan haben“, so Papst Leo.
Das Rosenkranzgebet verpflichte dazu, „jeden Menschen mit mütterlichem Herzen zu lieben – konkret und großherzig – und uns für das Wohl der anderen einzusetzen, insbesondere für das der Ärmsten.“
Eine Mutter liebe nämlich ihre Kinder, „auch wenn sie sich voneinander unterscheiden, alle gleichermaßen und von ganzem Herzen. Auch wir wollen vor der Mutter unseres Herzens versprechen, dasselbe zu tun, indem wir uns unermüdlich dafür einsetzen, dass es niemandem an Liebe mangelt und damit auch nicht an dem, was notwendig ist, um in Würde zu leben und glücklich zu sein: damit die Hungrigen zu essen haben, damit alle Kranken die notwendige Pflege erhalten, damit den Kindern eine angemessene Bildung garantiert wird, damit die Älteren ihre Jahre in Ruhe genießen können. An all diese Dinge denkt eine Mutter. An all diese Dinge denkt Maria, und sie lädt auch uns ein, mit ihr für andere zu sorgen.“