DBK-Chef Wilmer trifft sich mit Bundeskanzler Merz und Bundespräsident Steinmeier

DBK-Chef Wilmer trifft sich mit Bundeskanzler Merz und Bundespräsident Steinmeier

Bischof Heiner Wilmer SCJ, seit einigen Monaten Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), hat sich am Dienstag mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) getroffen. Am Vortag fand bereits ein Gespräch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier statt.

Nach der Begegnung am Dienstag gab Wilmer zu Protokoll: „Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Gerade angesichts wachsender gesellschaftlicher Spannungen braucht es Räume für Dialog und Verständigung. Die Kirche will dazu ihren Beitrag leisten.“

Wie die DBK mitteilte, handelte es sich bei dem Gespräch um einen „gegenseitigen Austausch zum Thema internationale Konflikte und der Stabilität der Demokratie“ in Deutschland. Dazu brauche es „auch weiterhin ein vertrauensvolles Miteinander und ein gemeinwohlorientiertes Handeln in Politik, Gesellschaft und auch der Kirche“, so die DBK, „um jeder Form von Extremismus oder eine Unterwanderung der Demokratie Einhalt zu gebieten“.

Das Gespräch am Dienstag habe sich außerdem mit der Sozialversicherung und möglichen Reformen befasst sowie „den Wert der Arbeit und Herausforderungen im Bereich der Migration“ berührt. Merz habe sich „über Themen der Kirche und der Weltkirche“ informieren können.

Am Montag ging es bei Bundespräsident Steinmeier „um aktuelle Fragen der weltweiten internationalen Krisen insbesondere im Nahen und Mittleren Osten sowie in der Ukraine“. Das deutsche Staatsoberhaupt und der DBK-Vorsitzende, der bald von seiner Position als Bischof von Hildesheim an die Spitze der Diözese Münster wechselt, „sprachen auch über die Situation in Deutschland und würdigten das Ehrenamt, das viel zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitrage“, wie es hieß.

„In der Begegnung ging es außerdem um den Beitrag der Kirchen zur politischen Bildung, der gerade in Schulen und Akademien sichtbar wird“, so die DBK. „Dabei ist auch der bevorstehende Katholikentag in Würzburg eine Chance, politisch und religiös in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.“

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