Bischof Meier von Osnabrück macht Weihbischof Wübbe zum neuen Generalvikar

Bischof Meier von Osnabrück macht Weihbischof Wübbe zum neuen Generalvikar

Bischof Dominicus Meier OSB von Osnabrück hat Weihbischof Johannes Wübbe zum neuen Generalvikar ernannt. Er soll das Amt am 1. Juni übernehmen. Während Meier erst 2024 nach Osnabrück kam – zuvor war er Benediktiner, Abt und schließlich Weihbischof in der Erzdiözese Paderborn –, stammt Wübbe aus der Diözese Osnabrück und ist dort seit 2013 Weihbischof.

Wübbe folgt in der Position des Generalvikars auf Ulrich Beckwermert, der seinerseits zum Bischöflichen Visitator sowie zum Bischofsvikar für gesellschaftliche und kulturelle Fragen ernannt wurde, wie das Bistum Osnabrück am Freitag mitteilte.

Meier erklärte mit Blick auf den neuen Generalvikar, Wübbe habe als „Bischofsvikar für Caritas und die Krankenhäuser“ in den letzten Jahren „bereits zwei wichtige Bereiche verantwortet. Als Generalvikar wird er künftig auch in anderen Belangen der Bistumsleitung mein erster Stellvertreter sein. Ich freue mich auf die weitere enge Zusammenarbeit!“

Ein Generalvikar unterstützt laut Kirchenrecht den Bischof bei der Leitung eines Bistums. Er gilt als Stellvertreter des Bischofs – aber ohne Weihegewalt von Amts wegen – und ist für die Verwaltung der Diözese zuständig. In allem ist er aber vom jeweiligen Diözesanbischof abhängig.

Gleichzeitig dankte Meier Beckwermert, „dass er mich als erfahrener Generalvikar in den ersten Jahren meiner Amtszeit hier in Osnabrück begleitet und unterstützt hat. Als mein Beauftragter für die Visitation und Bischofsvikar bleibt er weiterhin Mitglied der Bistumsleitung. Mit den gesellschaftlichen und kulturellen Fragen übernimmt er inhaltliche Schwerpunkte, die für uns als Bistum in Zeiten der Veränderung von besonderer Bedeutung sind.“

Geboren 1966 in Lengerich im Emsland, besuchte das Gymnasium Leoninum in Handrup, wo nur wenige Jahre vorher auch der jetzige Bischof von Hildesheim und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Heiner Wilmer SCJ, sein Abitur machte.

Nach dem Abitur studierte Wübbe Philosophie und Theologie in Münster und Freiburg, worauf 1993 die Priesterweihe folgte. Anschließend war er lange in der Seelsorge tätig. Papst Franziskus ernannte ihn 2013 zum Weihbischof im Bistum Osnabrück. Nach dem Rücktritt von Bischof Franz-Josef Bode war Wübbe als Diözesanadministrator für die Geschicke der Diözese verantwortlich, bis schließlich Bischof Meier in sein Amt als Bischof von Osnabrück eingeführt werden konnte.

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