Organisationskomitee stellt fünf Schutzheilige des Weltjugendstags 2027 in Seoul vor
Das lokale Organisationskomitee des Weltjugendtags, der 2027 in Seoul stattfindet, hat offiziell die Schutzheiligen vorgestellt, die dieses große internationale Jugendtreffen geistlich begleiten. Wer Weltjugendtag wird vom 3. bis zum 8. August 2027 in der südkoreanischen Hauptstadt ausgerichtet.
Bei den fünf Schutzheiligen des handelt es sich um den heiligen Johannes Paul II., den Initiator des Weltjugendtags, der heiligen Andreas Kim Taegon und seine Gefährten, die heilige Franziska Xaveria Cabrini, die heilige Josefina Bakhita und den heiligen Carlo Acutis.
Papst Johannes Paul II. (1920–2005) ist dafür bekannt, dass er den Schwerpunkt seines pastoralen Wirkens auf die Jugend, die Familie und die Verteidigung der Würde des menschlichen Lebens legte. Andreas Kim Taegon (1821–1846), der erste koreanische katholische Priester, ist zusammen mit seinen Gefährten ein eindrucksvolles Zeugnis für Glauben und Mut, besiegelt durch das Martyrium in jungen Jahren.
Franziska Xaveria Cabrini (1850–1917) war eine unermüdliche Missionarin, die besonders für ihren Einsatz zugunsten von Migranten und den Ärmsten bekannt ist. Josefina Bakhita (1869–1947), eine ehemalige Sklavin, die Ordensfrau wurde, ist Zeugin von Hoffnung, Freiheit und Glauben, die durch das Leiden verwandelt wurden. Carlo Acutis (1991–2006) verkörpert seinerseits das Zeugnis der Heiligkeit im digitalen Zeitalter und bleibt ein Vorbild der Evangelisierung für die Jugend von heute.
Wie es bei jedem Weltjugendtag Tradition ist, werden die Schutzheiligen durch das Zeugnis ihres Lebens und ihrer Spiritualität als Vorbilder und Wegweiser des Glaubens für junge Menschen vorgestellt. Für den Weltjugendtag 2027 in Seoul erfolgte die Auswahl im Lichte der großen geistlichen Themen der Veranstaltung: Wahrheit, Liebe und Frieden.
Der Auswahlprozess der Schutzheiligen begann Ende 2024 und umfasste eine landesweite Umfrage unter Jugendlichen, Jugendseelsorgern und Ausbildern. Nach dieser Befragung prüfte das lokale Organisationskomitee die Kandidaten und traf die endgültige Entscheidung.
Eine Gruppe junger Freiwilliger widmete zwei Monate dem Studium des Lebens und der Spiritualität der fünf Schutzheiligen. Durch Gebet, Dialog und gemeinsame Reflexion bereiteten sie für jeden von ihnen ein besonderes Gebet und ein repräsentatives Symbol vor, mit dem Ziel, das spezifische Zeugnis zum Ausdruck zu bringen, das diese Heiligen den neuen Generationen bieten.
Kardinal Kevin Farrell, der Präfekt des Dikasteriums für die Laien, die Familie und das Leben, hob die Bedeutung der Auswahl hervor. Die Schutzheiligen spielten „eine grundlegende Rolle bei der Vorbereitung jedes Weltjugendtags“. Seinen Worten zufolge laden diese Vorbilder der Heiligkeit dazu ein, über den Ruf Gottes nachzudenken, und ermutigen dazu, großzügig und mutig auf die Nachfolge Christi zu antworten. „Möge das Zeugnis dieser Schutzheiligen“, so schloss er, „die Jugendlichen auf der ganzen Welt inspirieren, insbesondere in Kontexten, die von Schwierigkeiten und Verfolgung geprägt sind“.
Der Erzbischof von Seoul und Vorsitzende des lokalen Organisationskomitees, Peter Soon-taick Chung, betonte seinerseits, dass die ausgewählten Heiligen verschiedene Kontinente und Generationen repräsentieren. „Jeder von ihnen bietet einen konkreten Weg, den Glauben inmitten der Realitäten zu leben, mit denen junge Menschen heute konfrontiert sind“, sagte er. Gleichzeitig brachte er seinen Wunsch zum Ausdruck, dass die Teilnehmer während der Vorbereitungszeit auf den Weltjugendtag eine tiefe geistliche Verbindung zu ihnen aufbauen mögen.
Übersetzt und redigiert aus dem Original von ACI Prensa, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.
