Wallfahrtsrektor von Kevelaer „begeistert“, dass „aus so Kleinem so Großes wird“

Wallfahrtsrektor von Kevelaer „begeistert“, dass „aus so Kleinem so Großes wird“

Der Wallfahrtsrektor von Kevelaer am Niederrhein, Pfarrer Stefan Dördelmann, hat sich „begeistert“ gezeigt, „dass dieses scheinbar unbedeutende Bild“ – das Gnadenbild der Trösterin der Betrübten – „auf so viele Menschen, die mit ihren Anliegen und Sorgen nach Kevelaer kommen, eine Faszination ausübt“.

„Es berührt mich jedes Mal aufs Neue, dass aus so Kleinem so Großes wird“, sagte er am Montag gegenüber dem Kölner Domradio. „Wir haben eben nichts Spektakuläres, kein Riesenwunder, keine Heilquellen, sondern ‚nur‘ diesen einfachen Bildstock.“

Die Wallfahrt zum Gnadenbild der Trösterin der Betrübten in Kevelaer geht zurück auf die Mitte des 17. Jahrhunderts. Papst Johannes Paul II. war am 2. Mai 1987 dort zu Besuch und nahm einen „Weiheakt zum Schutz Deutschlands durch die Jungfrau von Kevelaer“ vor.

In dieser Wallfahrtssaison, die wie immer am 1. Mai beginnt und bis Allerheiligen, also bis zum 1. November, dauert, wolle man „auf Maria schauen, die in ganz besonderer Weise Jesus Raum gegeben hat. Im Grunde wollen wir auch auf sie schauen und von ihr lernen, wie spannend ein Leben mit Gott sein kann, wenn man ihm und seinen Plänen Raum gibt.“

„Meine persönlichen Highlights sind die ganz großen Gottesdienste“, sagte Dördelmann. „Wenn in der Basilika die Orgel, die bei uns einen ganz besonderen Platz hat, erklingt und alle ganz kräftig singen, dann bekomme ich Gänsehaut. Das kann ich nicht anders sagen.“

Umgekehrt sei er aber „genauso fasziniert, wenn man im ganz kleinen Kreis still innehält und ich spüre, dass die Menschen ganz eng mit dem verbunden sind, was ihnen ganz persönlich auf dem Herzen liegt. Das berührt mich genauso stark.“

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