Bischof Timmerevers nach Amokfahrt in Leipzig „tief betroffen und fassungslos“

Bischof Timmerevers nach Amokfahrt in Leipzig „tief betroffen und fassungslos“

Nach einer mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt, bei der zwei Menschen ums Leben kamen, hat sich Bischof Heinrich Timmerevers von Dresden-Meißen „tief betroffen und fassungslos“ gezeigt. Einige Personen schwebten am Montagabend noch in Lebensgefahr.

Der mutmaßliche Täter – ein 33-jähriger Mann, der in Deutschland geboren wurde und im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit ist – wurde bereits verhaftet. Die Tagesschau berichtete über die Amokfahrt am Montagnachmittag: „Der tödliche Vorfall ereignete sich [mitten] in der Leipziger Innenstadt. Laut Polizeipräsident René Demmler kam das Auto vom Augustusplatz und fuhr über den Marktplatz durch die Grimmaische Straße, einer belebten Fußgängerzone. In der Nähe befinden sich die Universität sowie die Nikolaikirche Leipzig.“

„Bevor der Wagen stoppte, habe es zwei schwere Kollisionen gegeben“, so die Tagesschau weiter. „Der Fahrer habe sich widerstandslos festnehmen lassen. ‚Der Täter wurde durch uns im Fahrzeug dingfest gemacht‘, sagte Demmler. Es bestehe keine weitere Gefahr.“

Timmerevers, der Bischof von Dresden-Meißen, erklärte: „Der schreckliche Vorfall in der Leipziger Innenstadt, bei dem nach derzeitigen Informationen [mindestens zwei] Menschen ums Leben gekommen und weitere verletzt worden sind, macht mich tief betroffen und fassungslos. Noch ist vieles unklar. In den kommenden Stunden und Tagen werden die Behörden hoffentlich weiter aufklären, was geschehen ist und welche Hintergründe es gibt.“

„Mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern vor Ort in Leipzig stehe ich in Kontakt“, so der Bischof. „In diesen schweren Stunden bin ich in Gedanken und im Gebet bei den Toten, den Verletzten und allen, die dieses Geschehen miterleben mussten.“

„Den Angehörigen und Freunden der Opfer wünsche ich Trost und Beistand“, betonte Timmerevers. „Allen Einsatzkräften sowie den Helferinnen und Helfern in den Kliniken danke ich für ihren Dienst und bitte für sie um Kraft. Ich bete: Gott sei Du allen nahe, die trauern, bangen und helfen.“

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