Radio Horeb sammelt 3,5 Millionen Euro für Radioprojekte in Afrika und anderen Gegenden
Rund 3,5 Millionen Euro hat der katholische Sender Radio Horeb im Rahmen des „Mariathons“, eines Spendenmarathons vom 1. bis zum 3. Mai, gesammelt. Mit dem Geld sollen Radioprojekte vornehmlich in Afrika, aber auch an einigen anderen Orten unterstützt werden.
Der Sender meldete am Montag: „Unter dem Motto ‚Meinen Frieden gebe ich euch‘ kamen Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen zusammen, um gemeinsam Großes zu bewegen – und Sie waren mit dabei: DANKE für Ihre Spenden mit der Sie Radio Maria unterstüzen und mithelfen, die Frohe Botschaft zu den Menschen in Afrika und in die entlegensten Regionen unserer Welt zu tragen.“
Zu den Projekten, die durch die Hörer von Radio Horeb unterstützt werden, gehört etwa in der Demokratischen Republik Kongo der Ausbau des Sendenetzes für die Region Kole: „Die Diözese Kole hat der Weltfamilie von Radio Maria ihre Frequenz zur Verfügung gestellt, um in das nationale Netz aufgenommen zu werden. In Kole ist die Sprache der Liturgie Tshiluba, die auch für die lokal produzierten Sendungen verwendet wird. Die Sendungen in Französisch und Lingala werden hingegen vom Hauptstudio in Kinshasa ausgestrahlt. Die beiden Studios werden über die bereits im nationalen Netz genutzte Satellitenverbindung miteinander verbunden sein.“
Außerdem werden in mehreren Ländern in Subsahara-Afrika Photovoltaikanlagen installiert, um die Energiekosten für den Betrieb von Sendern zu senken, die zum Netz von Radio Maria gehören: „Es wurden Vereinbarungen mit lokalen Unternehmen getroffen, die technische Materialien einsetzen werden, die darauf ausgelegt sind, die Energieeffizienz eines Radiosenders zu maximieren. Die Installation von Solaranlagen ist in der Demokratischen Republik Kongo, in Burundi und in Kenia geplant.“
Auch in Mosambik, im Südsudan sowie in Tansania unterstützen die Hörer von Radio Horeb verschiedene Projekte. Für Nazareth im Heiligen Land wurden Spenden gesammelt, um den Sendebetrieb zu unterstützen. Dies ist dort aus eigenen Mitteln nämlich bislang noch nicht möglich.
In Argentinien müssen nach vielen Jahren die Sendetürme von Radio Maria gewartet und instandgesetzt werden, was nun auch dank der Spenden über Radio Horeb möglich ist. Außerdem unterstützt wird der Ausbau von Radio Maria in Guadalajara in Mexiko: „Die Förderung und Festigung der Präsenz von Radio Maria in dieser großen Stadt ist ein strategischer Schritt zur Stärkung seiner Mission und seiner Ausstrahlung. Zu diesem Zweck ist der Erwerb einer eigenen Frequenz von grundlegender Bedeutung, um den Fortbestand des Senders ohne die Verpflichtung zur Zahlung einer hohen monatlichen Gebühr zu gewährleisten. Die Integration dieses Signals in das nationale Netz von Radio Maria würde eine Optimierung der wirtschaftlichen Ressourcen ermöglichen, indem die Fixkosten gesenkt und diese Mittel für die Verbesserung und Modernisierung der Ausrüstung verwendet werden, um technologisch auf dem neuesten Stand zu bleiben.“
Radio Horeb existiert inzwischen seit fast 30 Jahren und ist Teil des Netzwerks von Radio Maria. Beheimatet ist der Sender in Balderschwang, einer kleinen Gemeinde im Allgäu. Auch in München hat Radio Horeb ein Studio, sowie Büros an einigen weiteren Orten.
