Erzbischof Bentz freut sich auf Katholikentag 2028 in Paderborn
Der Katholikentag in Würzburg ist gerade erst zu Ende gegangen, aber Erzbischof Udo Bentz blickt bereits voraus auf den Katholikentag, der 2028 in Paderborn stattfinden soll. Er habe sich „gefreut, als die Anfrage kam, denn bei uns gab es noch nie einen Katholikentag“, erklärte der Paderborner Erzbischof am Sonntag im Kölner Domradio.
Man habe den nächsten Katholikentag „gerne nach Paderborn holen“ wollen, betonte er, „und ich habe auch vom Bistum selbst die Signale bekommen, dass das realistisch ist. Da ich schon viele Katholikentage sehr positiv erlebt habe, freue ich mich natürlich, den nächsten mitgestalten zu können. Die Energie, die jetzt schon in Paderborn spürbar ist, macht mich auch zuversichtlich, dass wir das richtig gut wuppen werden.“
„Wir schauen jetzt sehr genau hin: Was passiert hier in Würzburg?“, erklärte Bentz. „Ich habe schon im Scherz gesagt, ich bin in diesen Tagen in Würzburg ein ‚Katholikentags-Praktikant‘: Ich versuche zu lernen, wie ein Katholikentag organisatorisch und administrativ funktioniert.“
„Ich gehe durch die Stadt, schaue mir alles an und denke ständig: ‚Ja, und wie könnten wir das in Paderborn machen?‘“, sagte er. „So ergeht es auch meinen Leuten aus der Bistumsleitung, vom Delegationsteam. Wir überlegen die ganze Zeit: ‚Wie können wir es schaffen, dass es so schön wird, wie es hier in Würzburg ist?‘“
Im Erzbistum Paderborn gebe es „eine gut gewachsene katholische Tradition, ein gut gewachsenes katholisches Milieu“, was eine „Stärke“ sei, unterstrich Bentz. „Wir haben aber auch die ganzen Herausforderungen der Säkularität mitten in unserem Bistum. In dieser Spannung zu stehen, das tut dem Katholikentag gut und umgekehrt unserem Bistum.“
