Papst Leo bekräftigt: Familie ist „erste und wesentliche Zelle der Gesellschaft“

Papst Leo bekräftigt: Familie ist „erste und wesentliche Zelle der Gesellschaft“

Papst Leo XIV. hat bekräftigt, dass die Familie, die auf der Verbindung zwischen Mann und Frau beruht, die „erste und wesentliche Zelle der Gesellschaft“ ist und daher geschützt und gefördert werden muss.

Unter Bezugnahme auf einen Text von Papst Pius XII. hob Leo diesen Vorrang der Familie in der Gesellschaft hervor, indem er am Samstag eine Videobotschaft an die Teilnehmer des Nationalen Familiensymposiums sandte, das von der Kommission für Leben und Familie der Nationalen Bischofskonferenz Brasiliens organisiert wurde.

Die Familie sei „berufen, die Liebe Gottes in der heutigen Welt zu verkünden“. Unter Verweis auf das Apostolische Schreiben Familiaris consortio von Papst Johannes Paul II. betonte Leo, „die einzigartige Gemeinschaft von Menschen, die aus einem Mann und einer Frau besteht, die in der Liebe so vereint sind, dass sie ‚ein Fleisch‘ werden (Gen 2,24), versteht ihre Identität erst dann voll und ganz, wenn sie auf den Herrn Jesus blickt und auf das Opfer, das er am Kreuz für seine Braut, die Kirche, gebracht hat“.

Leo erinnerte auch an eine Passage aus Amoris laetitia von Papst Franziskus: „Es ist notwendig, die Familien mit Realismus und Mitgefühl zu betrachten und sich der zahlreichen Schwierigkeiten bewusst zu sein, unter denen sie leiden: ihre Schwächen, Krisen, Ängste und so viele andere Situationen des Leidens. All dies verlangt von der Kirche und den Seelsorgern eine barmherzige Haltung sowie ein umsichtiges und reifes Urteilsvermögen.“

Aus all diesen Gründen ermutigte Papst Leo dazu, „dem Beispiel der Heiligen Familie von Nazareth zu folgen. Die kleinen und grundlegenden Tugenden des Hauses, in dem Jesus geboren wurde und aufwuchs, indem er von dem heiligen Josef und der Jungfrau Maria lernte, müssen als Inspiration und Vorbild für alle unsere Häuser dienen.“

Dieses Beispiel, so fuhr der Papst fort, müsse „die Quelle sein, aus der man den wahren Frieden schöpft“. Tatsächlich spiele „die Familie, wie Benedikt XVI. betonte, eine vorrangige und unersetzliche Rolle als ‚Erzieherin zum Frieden‘“.

Übersetzt und redigiert aus dem Original von ACI Prensa, der spanischsprachigen Partneragentur von CNA Deutsch.

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