Tochter von Hamas-Mitgründer bekehrt sich zum Christentum

Tochter von Hamas-Mitgründer bekehrt sich zum Christentum

Juman al-Qawasmi, die Tochter eines Hamas-Mitgründers und Ex-Frau eines Hamas-Führers, hat sich nach Jahren wachsender Zweifel am Islam und einem persönlichen Traumerlebnis zum Christentum bekehrt.

Al-Qawasmi wurde in Katar geboren und wuchs dort auf. Ihr Vater, Muhammad al-Qawasmi, bekannt als Abu Jaafar, soll zu den frühen Gründern der Hamas gehören. Von klein auf lernte sie, den Staat Israel sowie Juden und Christen als Feinde zu betrachten. Nach ihrer Aussage wurde ihr vermittelt, der Koran befehle, Juden zu töten. Zwischen 2002 und 2015 war sie mit einem Anführer der Hamas verheiratet und lebte in Gaza.

Ein entscheidender Wendepunkt in ihrer Sichtweise folgte nach 2007, als die Hamas die Kontrolle über Gaza übernahm. Sie berichtet, beobachtet zu haben, wie die Organisation Palästinenser gewaltsam unterdrückte, um ihre Macht zu festigen.

Statt der versprochenen Gleichheit und des Wohlstands hätten Angst und Korruption dominiert. Diese Erfahrungen verstärkten ihr inneres Unbehagen. Sie begann, sowohl die religiöse Lehre als auch den autoritären Umgang ihrer Familie und der Hamas mit Macht zu hinterfragen. 

Zwischen 2012 und 2014 erlebte sie nach eigenen Angaben Situationen existenzieller Bedrohung. Sie berichtet, dass die israelischen Streitkräfte eine bevorstehende Bombardierung ihrer Nachbarschaft angekündigt hätten. In jener Nacht, als ihre Familie floh, betete sie laut dem Nachrichtenportal Zenit: „Gott, wenn du existierst, möchte ich dich kennenlernen, ich möchte, dass du mich rettest.“

Kurz darauf habe sie einen Traum gehabt, der ihr Leben veränderte. Sie sah darin ihre verstorbene Mutter mit ihr auf einem Balkon. Der Mond wurde größer, und im Licht erkannte sie das Gesicht Jesu.

Er sprach auf Arabisch zu ihr: „Ich bin Gott, Jesus. Du bist meine Tochter, fürchte dich nicht.“ Obwohl sie den Namen Jesus nie zuvor gehört habe – im Islam ist er als „Isa“ bekannt –, löste dieses Erlebnis tiefen inneren Frieden aus, wie sie sagte.

Angetrieben von diesem Eindruck begann sie, nach weiteren Informationen zu suchen. Dabei stieß sie auf die arabische Webseite eines ägyptischen christlichen Dienstes. Dort las sie die Botschaft: „Liebe deine Feinde.“

Begegnungen mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht hätten, stärkten ihren Glaubensweg. Schließlich entschied sie sich für den Übertritt zum Christentum.

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