Dritter Türkei-Tag von Papst Leo im Zeichen von Ökumene und interreligiösem Dialog

Dritter Türkei-Tag von Papst Leo im Zeichen von Ökumene und interreligiösem Dialog

Der dritte Tag des Besuchs von Papst Leo XIV. in der Türkei stand im Zeichen des interreligiösen Dialogs und der Ökumene. Während der Pontifex am Morgen die Sultan-Ahmed-Moschee besuchte, die als Blaue Moschee weltberühmt ist, und sich im Anschluss zu einem privaten Treffen mit dem Führern christlicher Gemeinschaften in die syrisch-orthodoxe Kirche Mor Ephrem begab, nahm er am Nachmittag an einer Liturgie in der orthodoxen Georgskathedrale teil.

Bei der Liturgie in der Kathedrale des orthodoxen Ökumenischen Patriarchats in Konstantinopel handelte es sich um eine Doxologie, einen Gesang zur Ehre Gottes. In seiner Ansprache erinnerte Papst Leo an die Türkei-Besuche seiner Vorgänger im Petrusamt: „Beim Betreten dieser Kirche war ich sehr bewegt, da ich mir bewusst bin, dass ich in die Fußstapfen von Papst Paul VI., Papst Johannes Paul II., Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus trete.“

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„Ich bin mir auch bewusst, dass Eure Heiligkeit die Gelegenheit hatte, meine verehrten Vorgänger persönlich kennenzulernen und mit ihnen eine aufrichtige und brüderliche Freundschaft aufzubauen, die auf dem miteinander geteilten Glauben und einer gemeinsamen Sichtweise in Bezug auf viele der wichtigsten Herausforderungen, denen sich die Kirche und die Welt gegenübersehen, beruht“, fuhr er fort. „Ich bin gewiss, dass auch unsere Begegnung dazu beitragen wird, die Bande unserer Freundschaft zu stärken, die sich bereits zu vertiefen begannen, als wir uns zu Beginn meines Dienstes als Bischof von Rom zum ersten Mal begegnet sind, insbesondere während der Eucharistiefeier, bei der Eure Heiligkeit freundlicherweise anwesend war.“

Die Erinnerung an das Erste Konzil von Nizäa – der eigentliche Anlass der Papstreise – und die Inspiration durch das Gebet Jesu um Einheit, sei Bestärkung in dem Bemühen, „die Wiederherstellung der vollen Gemeinschaft aller Christen anzustreben“. Es handle sich um eine „Aufgabe, die wir mit Gottes Hilfe angehen“.

„Im heutigen Abendgebet hat der Diakon Gott die Bitte ‚um die Beständigkeit der heiligen Kirchen und um die Einheit aller‘ vorgetragen“, schloss Papst Leo seine kurze Ansprache. „Dieselbe Bitte wird auch in der morgigen Göttlichen Liturgie wiederholt werden. Möge Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, uns gnädig sein und dieses Gebet tatsächlich erhören.“

Am frühen Abend wird der Papst in der Volkswagen Arena eine Messe feiern. Am Sonntag selbst – dem Ersten Advent – feiert er nur eine private Messe, weil er an einer orthodoxen Göttlichen Liturgie in der Georgskathedrale teilnimmt. Sowohl die byzantinischen Ostkirchen (katholisch und orthodox) als auch die katholische Westkirche feiert am 30. November den heiligen Apostel Andreas, der als Gründer der Kirche von Byzanz (später Konstantinopel, heute Istanbul) gilt.

EWTN überträgt die öffentlichen Programmpunkte der Reise von Papst Leo XIV. in die Türkei und in den Libanon live im Fernsehen und im Internet.

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