Österreichs Olympiaseelsorger: „Ich möchte zumindest mein Angebot zur Verfügung stellen“

Österreichs Olympiaseelsorger: „Ich möchte zumindest mein Angebot zur Verfügung stellen“

Der österreichische Olympiaseelsorger, Pfarrer Johannes Lackner, hat mit Blick auf die derzeit laufenden Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina erklärt: „Ich möchte zumindest mein Angebot zur Verfügung stellen.“

Vor diesem Hintergrund sei es ihm „ein Anliegen, dass ich auch zu den anderen Wettkampfstädten fahre“, sagte Lackner gegenüber dem Kölner Domradio und spielte damit auf die Tatsache an, dass die verschiedenen Veranstaltungsorte teils sehr weit voneinander entfernt liegen.

„Ich habe meine Zentrale im Pfarrhof in Cortina“, erläuterte der Pfarrer. „Von hier aus fahre ich zu den anderen Wettkampfstädten. Ich fahre mit dem eigenen Auto nach Ville di Fiemme für einen Tag und nach Bormio und Livigno werde ich für zwei, drei Tage fahren. Das sind weite Wege. Von Cortina bis nach Bormio fahren wir sechs, sieben Stunden. Auch in Antholz werde ich bei den Biathleten sein.“

„Das ist eine Herausforderung, aber ich möchte alle Sportler treffen können, wenn sie das wollen“, betonte er. „Als Seelsorger stehe ich dem Team für Gespräche zur Verfügung, wenn die Sportler das wollen. Ich feiere auch Gottesdienste für Sie, ich bete für Sie und gebe Ihnen den Segen.“

„Gerade die Gottesdienste sind in dieser Hektik der Olympischen Spiele eine Möglichkeit, um zur Ruhe zu kommen“, zeigte sich Lackner überzeugt. „Sie können dort ein bisschen runterkommen, um auch mal andere Gedanken zu fassen. Ich glaube, das ist wichtig – auch dass ich da bin.“

Im normalen Leben wirkt Lackner als Pfarrer im Erzbistum Salzburg. Er ist aber „von Kindheit an sehr sportbegeistert. Ich komme aus Kitzbühel in Tirol. Das ist eine Sportstadt. Meine Eltern haben mir diese Sportbegeisterung schon mitgegeben. Um Olympia-Seelsorger zu werden, habe ich mich beim Bischof von Sankt Pölten beworben. Der ist für den Sport in Österreich zuständig. Er hat mich dann ins Team genommen.“

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