Einbrecher verübt Vandalismus in katholischer Kirche, spielt danach Orgel

Einbrecher verübt Vandalismus in katholischer Kirche, spielt danach Orgel

Nach massiven Sachbeschädigungen in einer katholischen Kirche im baden-württembergischen Steinenbronn hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter festgenommen. Die Beamten trafen den 32-Jährigen, der sich zuvor hatte einschließen lassen, beim Orgelspiel an.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag. Die Kirche stammt aus den 1960er Jahren. Am 19. Juli 1964 wurde sie durch Weihbischof Wilhelm Sedlmeier geweiht.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ließ sich der 32-Jährige „mutmaßlich im Laufe des Tages“ in das Kirchengebäude einschließen. In der Folge habe er „massiv das Inventar“ beschädigt. Den Ermittlungen zufolge zerstörte der Mann unter anderem Fensterscheiben, Sitzbänke sowie ausgelegte Bibeln.

Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Beamten beim Zugriff am Abend. „Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte gegen 20:50 Uhr spielte der Mann auf der Orgel“, heißt es im Polizeibericht. Der Verdächtige konnte vorläufig festgenommen werden.

Neben den Zerstörungen stellten die Polizisten auch Diebesgut sicher. In einem vom Täter mitgeführten Rucksack entdeckten die Einsatzkräfte „zwei Decken, die in der Kirche ausgelegt waren“.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich „nach ersten Schätzungen“ auf „rund 10.000 Euro“. Der Polizeiposten Waldenbuch hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Diebstahl aufgenommen.

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